Aktuelles zu Kahla

Sehr geehrte Damen und Herren,

Im Namen des Stadtrates, der Stadtverwaltung und im Namen meiner Frau darf ich Sie herzlich auf dem Gries an der Partnerschaftseiche begrüßen.

Wie vor 30 Jahren erleben wir eine Zeit mit vielen Veränderungen und Auswirkungen auf unser alltägliches Leben. Ob im Beruf, in der Freizeit oder im öffentlichen Leben bestimmt ein Virus der zur weltweiten Pandemie wurde, unser Leben.

So sind auch die Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit auf ein Minimum reduziert, Großveranstaltungen finden nicht statt. Deshalb freue ich mich, mit Ihnen gemeinsam in diesem kleinen Rahmen ein so großes Ereignis feiern zu dürfen. Besonders freue ich mich über den Besuch aus unserer Partnerstadt Schorndorf. Liebe Freunde aus Schorndorf seien Sie herzlich Willkommen in Kahla.

Rede von Herrn Prof. Dr. Frank Hellwig am 3.10.2020 in Kahla, zum 30. Jahrestag der deutschen Einheit:

Sehr geehrte Damen und Herren,
heute, am 3.Oktober 2020, feiern wir 30 Jahre deutsche Einheit. Es ist schön, dass wir uns dazu mit Bürgerinnen und Bürgern unserer Partnerstadt Schorndorf treffen können. Diese Partnerschaft ist mit unserer gemeinsamen Geschichte vor und nach der Wiedervereinigung Deutschlands eng verbunden.
Gerne denke ich zurück an das Jahr 2011, als hier Oberbürgermeister Matthias Klopfer und Bürgermeister Bernd Leube die Partnerschaftseiche gepflanzt haben. Die Eiche hatten wir gewählt, weil sie in Geschichten und Sagen immer ein besonderer Baum gewesen ist. Sie steht sinnbildlich für Festigkeit und Dauerhaftigkeit. Auch in der Vergangenheit sind zu besonderen Anlässen Eichen gepflanzt worden, zum Beispiel Luthereichen zur Erinnerung an dessen Standhaftigkeit im Glauben.

Aus Anlass des 30. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung ist eine Delegation des Partnerschaftsvereins nach Kahla gereist. In dem Dorf Mödlareuth an der bayrisch-thüringischen Grenze wurde während einer Führung die Situation in dem geteilten Dorf während der 23 Jahre der deutschen Teilung durch eine Grenzmauer anschaulich dargestellt. Das deutsch-deutsche Museum will die politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und alltagsgeschichtlichen Aspekte der Teilung vermitteln. Die Gedenkstätte ist ein Zeugnis für die Verbrechen der SED-Diktatur sowie ein Ort des Erinnerns an die deutsche Teilung und des Gedenkens an deren Opfer. Im Freigelände sind die Grenzanlagen rekonstruiert. Die betroffenen Gesichter zeigten wie unfassbar und erschütternd die Teilnehmer es fanden wieviel Energie die Verantwortlichen in der DDR aufwendeten, um die Menschen in ihrem Land zu halten. Zum Glück ist das nun Vergangenheit.

tullefahrt 2018 3 20180608 1054104640Am Pfingstmontag früh morgens machte sich eine Reisegruppe des Partnerschaftsvereins unter der bewährten Leitung von Brigitte Cajar mit dem Omnibus auf den Weg nach Tulle. Während der Rast in Belfort wurde der in den Fels gehauene Löwe der riesigen Befestigungsanlage bewundert. Das erste gemeinsame Abendessen fand in Lyon in einem vom bekannten Koch Bocuse gegründeten Restaurant statt. In Lyon wurde dann auch übernachtet und am nächsten Morgen wurde allen die Besonderheiten der berühmten Basilika Notre-Dame de la Fourfière erklärt. Im Inneren gab es viele Mosaikbilder zu bestaunen. Anschließend konnte sich jeder in der mittelalterlichen Altstadt nach Gusto verköstigen.

Auf der von Marion Rube organisierten Fahrt des Partnerschaftsvereins wurde die Teufelshöhle in Pottenstein mit ihren beeindruckenden Hallen erwandert. Auf dem Marktplatz von Kahla wurde die Reisegruppe von Bürgermeisterin Nissen-Roth und vielen hier bekannten Gesichtern begrüßt. Abends war gemütliches Beisammensein mit Thüringer Würstchen und allem was dazugehört im Hof des interessanten Stadtmuseums.

PV-Stammtisch

Nächster Termin: 21.09.2020

Wie gewohnt im Concept L in der Hetzelgasse, ab 19:00 Uhr.

Wegen des Corona-Viruses bitten wir um Anmeldung bei Thomas Röder, um ausreichend Plätze im Freien reservieren zu können.

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